Ein Aufbruch zur Offenheit
Papst Leo XIV setzt ein Zeichen!
Die Offene Kirche begrüßt mit großer Zuversicht die Wahl von Papst Leo.
Seine klaren Worte zu Dialog, Offenheit und einer menschenzugewandten synodale Kirche bestärken uns in unserem Weg.
Wir freuen uns auf neue Räume des offenen Miteinanders, in denen Glaube und Menschlichkeit sich in Liebe und Barmherzigkeit begegnen.
"Er wird die Arme weit ausbreiten, um OFFEN zu sein!"
(Kardinal Schönborn über Papst Leo XIV)
An alle, die in der Kirche ein Leitungsamt ausüben:
"Sie müssen verschwinden, damit Christus bleibt.
Sich klein machen, damit er erkannt und verherrlicht wird.
Sich ganz und gar dafür einsetzen, dass niemandem die Möglichkeit fehlt,
ihn (Christus) zu erkennen und zu lieben!"
Zitat: Leo XIV bei seiner ersten Predigt als Papst (9.5.2025)
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Hier das Video der Predigt ansehen
)
OFFEN UND DIALOGBEREIT SEIN
"Wir müssen gemeinsam sehen, wie wir eine missionarische Kirche sein können,
die Brücken baut, die den DIALOG sucht, die immer OFFEN ist,
um alle mit offenen Armen zu empfangen. Wie dieser Platz, offen für alle,
für alle, die unsere NÄCHSTENLIEBE, unsere Gegenwart, den Dialog, die LIEBE brauchen."
(Leo XIV im Wortlaut bei seinem ersten Auftritt als Papst)
SEGENSWORTE
Bleib offen, wo andere sich verschließen.
Diene dem Licht, wo andere den Blick abwenden.
Sprich in Liebe, wo andere schweigen.
Vertrau darauf, dass der Geist Gottes stärker ist als jede Mauer.
Geh deinen Weg in Wahrheit, Mut und Barmherzigkeit.
Christus öffnet Türen, die kein Mensch mehr verschließen kann.
(Michael Kainberger, Offene Kirche 2025)
Gründungsmanifest - OSTERN 2025
Die Offene Kirche steht für einen Glauben, der Kraft spendet, der befreit und verbindet.
Unsere Basis ist Jesus Christus, der uns zur Liebe und Versöhnung ruft.
Wir glauben an die Frohbotschaft des Evangeliums – nicht aus Tradition, sondern aus Überzeugung.
Die Offene Kirche ist eine spirituelle Gemeinschaft all jener, die glauben – jedoch nicht mehr "alles" glauben können.
Jede und jeder ist willkommen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Zweifel oder Zugehörigkeit.
In der Offenen Kirche haben Frauen denselben Platz wie Männer – in der Mitte.
Wir glauben an Gleichwürdigkeit, nicht an jahrtausendealte Rollenzuweisungen.
Wir schätzen und respektieren alle Religionen. Unser Glaube lebt vom offenen Austausch – auch mit Menschen anderer Glaubensrichtungen und Weltanschauungen.
In der Offenen Kirche steht das Neue Testament im Mittelpunkt.
Denn hier zeigt sich die Botschaft von Liebe, Barmherzigkeit und Menschenwürde.
Die archaischen Erzählungen eines strafenden oder sich rächenden Gottes des Alten Testaments betrachten wir als zeitgebundene Texte in ihrem jüdischen Kontext – und nicht als "Wort unseres lebendigen Gottes".
Die Offene Kirche steht für Dialog statt Abgrenzung, für gemeinsame Suche statt fertiger Antworten. Spiritualität kennt viele Wege – und alle, die sich auf den Weg machen, verdienen Respekt und offene Herzen.
Humanität ist für uns kein Zusatz, sondern Zentrum unseres Handelns.
Unser Glaube widerspricht nicht der Wissenschaft – er wächst mit ihr.
Wir glauben an einen Gott, der uns Verstand, Herz und Gewissen gegeben hat. Darum schließen sich Glaube und moderne wissenschaftliche Erkenntnisse nicht aus, sondern ergänzen sich in der gemeinsamen Suche nach Wahrheit und Sinn.
Wir bemühen uns, das zu leben, was wir glauben – in Worten, Werken und Gemeinschaft.
Liebe ist unsere Daseinsgrundlage – sie ist stärker als Dogmen, größer als Unterschiede und offen für alle, die mit uns glauben, hoffen und handeln wollen.
Offene Kirche (OK)
Der Name "Offene Kirche" wird aktuell auch von einer Aktion der Erzdiözese Salzburg verwendet. Dort geht es vor allem um die Öffnung von Kirchengebäuden als Orte der Ruhe, Begegnung, Inspiration und Einkehr. Diese Aktion ist wertvoll, hat aber einen ganz anderen Schwerpunkt als unsere Gemeinschaft.
Unsere Offene Kirche verfolgt ein wesentlich tiefergehendes Ziel: Es geht um eine Öffnung der Kirche im Denken, Glauben und Miteinander. Nicht Steine und Mauern stehen im Zentrum, sondern Menschen und ihre Fragen. Unsere Offene Kirche ist ein lebendiges geistliches Konzept – getragen von Freiheit, Liebe, Gewissen und einer neuen Sicht auf das Wort Gottes.
- OK ist eine Einladung zur Freiheit des Glaubens und zur Freude an der Frohbotschaft des Neuen Testaments.
- OK will nicht spalten, sondern verbinden.
- OK nimmt die Bibel nicht wörtlich - jedoch ernst.
- OK ist keine Sekte, keine Protestbewegung, kein Gegenmodell.
- OK ist offen für ehrliche Gespräche auf Augenhöhe – aber nicht für theologische Rechthaberei oder Besserwisserei.
Warum die Offene Kirche notwendig ist
Die Amtskirche trägt einen schweren Rucksack – gefüllt mit Dogmen, Machtstrukturen und alten Deutungsmonopolen. Dieser Ballast verhindert oft, dass die eigentliche Botschaft Jesu kraftvoll durchdringen kann. Nur wer wirklich bereit ist, diesen Rucksack zu öffnen und ihn behutsam zu leeren, dringt bis zum eigentlichen Kern der Frohbotschaft Jesu Christi:
„Liebt einander - so wie auch ich euch geliebt habe!"
Die Offene Kirche steht für diese Rückbesinnung: frei von theologischen Konstrukten, frei von Hierarchie, frei von Angst, frei von Zwang – getragen von Liebe, Vertrauen und dem eigenen Gewissen.
Wir glauben an einen Gott, der befreit – nicht bevormundet. Der aufrichtet – nicht unterwirft.
Wir sind eine wachsende Gemeinschaft gläubiger Katholik:innen und fordern unsere Kirche nicht aus Trotz heraus – sondern aus Liebe zu dem, was sie im Innersten sein will: ein Raum der Freiheit, der Ehrlichkeit und der Freude am Evangelium.
Wohin wir unterwegs sind
Die Offene Kirche befindet sich erst seit Ostern 2025 im Aufbau. Viele Menschen haben bereits begeistert, bestärkt und dankbar reagiert und täglich werden es mehr. Ihre Rückmeldungen zeigen uns: Die Offene Kirche ist mehr als eine Idee – sie ist eine Bewegung mit Herz, Hirn und Verstand. Sie kann zu einem echten Umdenken in der katholischen Kirche beitragen – im Geist Jesu, nicht im Geist der Macht.
Fragen und unsere "vorläufigen" Antworten
Wir freuen uns, dass in den vergangenen Tagen eine Vielzahl an Fragen aufgeworfen wurden, die wir hier gerne zusammenfassen und versuchen zu beantworten. Uns selbst stellen sich ebenfalls viele Fragen, auf die wir noch keine Antworten haben. Und vielleicht wird es sie auch nie geben. Für uns sind Antworten immer Suchbewegungen – keine endgültigen Dogmen. Jede und jeder darf und soll im Idealfall "seine eigene" Antwort auf diese Fragen finden. Es liegt uns völlig fern, daraus Glaubensregeln abzuleiten oder neue Verbindlichkeiten aufzustellen. Unser Glaube lebt vom ehrlichen Suchen, nicht vom Festschreiben.
Warum treten heute so viele Menschen aus der Kirche aus?
Die Gründe für Kirchenaustritte sind vielfältig, doch eines ist auffällig: Für viele Menschen ist die Kirche einfach bedeutungslos geworden. Religiöse Sprache, Riten und hierarchische Strukturen erreichen den Alltag vieler Menschen nicht mehr. Es herrscht Entfremdung – nicht aus Wut, sondern aus innerem Abstand. Hinzu kommen tiefgreifende Vertrauensverluste, enttäuschte Erwartungen an Reformprozesse sowie Unzufriedenheit mit Pflichtabgaben wie Kirchensteuer oder Kirchenbeitrag.
Wir sehen diese Austritte nicht als Zeichen eines Glaubensverlustes, sondern als Ausdruck der Sehnsucht nach einer glaubwürdigen, lebendigen und menschenfreundlichen Kirche. Unser Anliegen als Offene Kirche ist es, solche Räume des Vertrauens und der Freiheit neu zu schaffen – im Geist Jesu Christi.
Wie steht die Offene Kirche zum Alten Testament?
Wir achten das Alte Testament als bedeutenden Teil der Glaubensgeschichte, eingebettet in den historischen und politischen Kontext des Volkes Israel vor vielen tausend Jahren. Dennoch betrachten wir viele der dort überlieferten Erzählungen sehr kritisch. Ein Gott, der in archaischen Schilderungen Rache übt oder auf grausame Weise Leben vernichtet, entspricht nicht unserem Gottesbild.
Gerade weil Jesus Christus uns den Neuen Bund geschenkt hat, sehen wir manche dieser alten Erzählungen nicht mehr als theologisch verbindlich. Wir lehnen theologische Deutungen ab, die diese Texte lediglich als Beweisführungen dafür verwenden, dass Jesus der erwartete Messias sei. Für uns ist Jesus Christus lebendige Wirklichkeit – nicht das Ergebnis rückwirkender Deutungstraditionen. Ebenso halten wir viele dieser Texte für ungeeignet für die liturgische (pastorale) Verwendung, da sie ein Bild eines strafenden und unbarmherzigen Gottes vermitteln, das dem vergebenden, liebenden und verzeihenden Gott, den Jesus verkündet hat, fundamental widerspricht.
Unser Maßstab ist einzig das Leben und die Lehre Jesu Christi. Wir lesen alle Schriften – auch das Alte Testament – im Licht seiner Frohbotschaft: Liebe, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Versöhnung. Alles, was diesem Geist widerspricht, hat in unserem Glauben keinen Platz.
Jesus selbst hat die Liebe über das Gesetz gestellt. In dieser Dynamik sehen wir uns: Der Geist Jesu ist unser Maßstab, nicht starre Buchstaben.
Wie bewertet die Offene Kirche den Pflichtzölibat und (uneheliche) Kinder von Priestern und Diakonen?
Die Offene Kirche (OK) erkennt (uneheliche) Kinder von Priestern und Diakonen als Ausdruck menschlichen Lebens und gelebter Liebe bedingungslos an. Wir verurteilen nicht die Menschen, sondern das kirchliche System, das ihre Existenz vertuscht und ihre Familien marginalisiert. Besonders erschütternd ist aber die Doppelmoral, dass zahlreiche Priester und Diakone selbst vor und nach ihrer Berufung Kinder gezeugt haben – während sie Geschiedenen und Wiederverheirateten den Segen und die Kommunion verweigern. Der Pflichtzölibat hat sich als menschenverachtende und heuchlerische Struktur erwiesen, die Wahrhaftigkeit unterdrückt und seelisches Leid erzeugt. Die OK steht an der Seite der Betroffenen – für eine Kirche, die nicht Angst und Kontrolle, sondern Menschlichkeit und Verantwortung lebt.
1. Kinder sind kein Skandal – das System ist es!Jedes Kind ist ein wertvolles Leben, ein Geschenk. Die Existenz unehelicher Kinder ist kein moralisches Problem, sondern Ausdruck menschlicher Liebe. Der wahre Skandal liegt in einem kirchlichen Machtapparat, der diese Kinder und ihre Mütter systematisch zum Schweigen bringt.
2. Der Pflichtzölibat ist menschenverachtend und zum Teil heuchlerisch!Die OK lehnt den Pflichtzölibat als ideologischen Zwang ab, der Liebe, Ehrlichkeit und familiäre Bindungen unterdrückt. Er dient nicht der Frömmigkeit, sondern der Machterhaltung. Viele Geistliche leben faktisch in Beziehungen – und haben Kinder. Und dennoch verweigert dieselbe Kirche Wiederverheirateten den Zugang zu Sakramenten. Diese Form der Doppelmoral ist für uns untragbar.
3. Verantwortung statt Vertuschung!Die Kirche muss sich ihrer moralischen und finanziellen Verantwortung gegenüber den Kindern von Priestern stellen. Diese Kinder haben ein Recht auf Anerkennung, Schutz und eine angstfreie Existenz – und nicht auf Schweigen, Verleugnung und Tabuisierung.
4. Wahrhaftigkeit statt Doppelmoral!Eine glaubwürdige Kirche lebt, was sie predigt. Es ist heuchlerisch, anderen Moral vorzuschreiben, während im eigenen Haus das Gegenteil geschieht. Die OK fordert Ehrlichkeit, Transparenz und den Mut zur Wahrheit.
5. Reform jetzt!Die OK fordert die sofortige Abschaffung des Pflichtzölibats. Geistliche sollen ihre Berufung auch als Familienväter oder -mütter leben können. Die Kirche braucht keine Scheinheiligkeit, sondern Menschlichkeit und Authentizität.
6. Anlaufstellen schaffen!Die OK setzt sich für unabhängige, kirchenunabhängige Anlaufstellen ein, bei denen sich Priesterkinder und deren Familien ohne Angst oder Scham Hilfe holen können. Die Zeit des Schweigens ist vorbei.
7. Schluss mit heuchlerischer Scheinheiligkeit!Die Offene Kirche (OK) fordert ein Ende der institutionalisierten Doppelmoral. Kinder sind kein Fehltritt – sie sind ein Ausdruck des Lebens. Der Pflichtzölibat und die Verlogenheit kirchlicher Amtsträger zerstören Vertrauen. Es ist Zeit für eine Kirche, die auf der Seite der Menschen steht – nicht gegen sie.
Ist die Offene Kirche eine "eigene Kirche"?
Die „Offene Kirche“ (OK) ist keine eigene Kirche und auch keine Abspaltung. Sie ist vielmehr ein Weckruf an die katholische Kirche, sich den drängenden Fragen der heutigen Zeit zu stellen – mit Offenheit, Demut und Wahrhaftigkeit.
Wir sind überzeugt: Viele Menschen entfernen sich nicht von Christus, sondern von einer Kirche, die viel zu oft schweigt, ausgrenzt und sich hinter von ihr selbst geschaffenen Lehren (Dogmen) verbarrikadiert.
Ein Beispiel ist das Dogma der „immerwährenden Jungfräulichkeit Marias“.
In der Bibel ist mehrfach von (leiblichen) Brüdern und Schwestern Jesu die Rede (z. B. Markus 6,3). Auch Paulus schreibt, das Jakobus "der Bruder" des Herrn war.
(Paulus beschreibt Jakobus explizit und in Unterscheidung zu anderen Aposteln als „Bruder des Herrn“. Der ursprüngliche Wortsinn betont eine leibliche Verwandtschaft. Die spätere Umdeutung durch die Kirche beruht nicht auf dem Text selbst, sondern auf der erst viel später entwickelten Mariologie.)
Ein weiteres Beispiel ist das für uns fragwürdige Dogma der „Unfehlbarkeit des Papstes"...
Die Offene Kirche steht für die Gewissensfreiheit des Einzelnen, für einen historisch reflektierten Glauben – und für eine Kirche, die zuhört, statt zu urteilen.
Lehnt die Offene Kirche die katholische Tradition komplett ab?
Nein. Wir sind tief in der christlichen Tradition verwurzelt, unterscheiden aber zwischen dem lebensspendenden Kern und menschlichen Irrwegen. Wir treten für eine Kirche ein, die sich immer neu an der Frohbotschaft Jesu Christi ausrichtet, jedoch auch ihre historische Schuld kritisch reflektiert.
Wie steht die Offene Kirche zur Ökumene?
Die Offene Kirche versteht die Vielfalt der christlichen Konfessionen nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung. Wir sehen uns als Teil der großen Familie aller, die an Jesus Christus glauben. Ökumene ist für uns kein diplomatisches Projekt, sondern Herzensanliegen und gelebte Realität. Wir setzen uns leidenschaftlich für echte Gemeinschaft, wechselseitige Wertschätzung und Zusammenarbeit zwischen den Kirchen ein – im Bewusstsein, dass uns weit mehr verbindet als trennt. Im Geist Jesu Christi stehen wir für eine offene, einladende und versöhnte Christenheit.
Verzerrt die Offene Kirche die christliche Botschaft?
Nein. Im Gegenteil: Wir stellen die befreiende und heilende Kraft des Evangeliums in den Mittelpunkt. Was wir glauben, ist keine Neuerfindung, sondern eine Rückbesinnung auf das, was Jesus selbst gelebt und verkündet hat: Freiheit, Liebe, Barmherzigkeit und Menschenwürde.
Wie geht die Offene Kirche mit Kritik um?
Mit Respekt, Gelassenheit und Liebe. Wir verstehen uns als Suchende, nicht als Besserwisser. Wir laden ein zum offenen Dialog – auf Augenhöhe, ohne Rechthaberei. Unser Ziel ist nicht Streit, sondern ehrliche Begegnung im Geist Jesu Christi.
Wie steht die Offene Kirche zu verstorbenen Papst Franziskus?
Wir sehen Papst Franziskus als einen mutigen Wegbereiter einer barmherzigeren, menschlicheren Kirche. Seine unermüdlichen Appelle zu Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Umweltschutz und Demut haben uns inspiriert und bestärkt. Trotz aller Widerstände in der Institution hat er Wege des Dialogs geöffnet, für die wir ihm in tiefer Dankbarkeit verbunden sind.
Wie bewertet die Offene Kirche den Synodalen Weg?
Der Synodale Weg hat große Hoffnungen auf eine Erneuerung der Kirche geweckt. Wir anerkennen die offenen Debatten und den Mut vieler Beteiligter. Dennoch stellen wir fest, dass dieser Weg in entscheidenden Fragen auf halber Strecke steckengeblieben ist. Die dringend notwendigen Reformen wurden vielfach vertagt oder abgeschwächt. Umso mehr halten wir an der Hoffnung fest, dass der Geist Jesu Christi letztlich stärker ist als die Angst vor Veränderung.
Wie kann man Mitglied der Offenen Kirche werden?
Die Offene Kirche ist keine eigene Kirche, - auch kein Verein und daher es gibt bei uns keine formelle Mitgliedschaft. Wir verstehen uns alle – wie es im Neuen Testament heißt – als "Glieder am einen Leib Christi" (Kor 12,12–27). Daher braucht es weder formelle Eintritte noch Mitgliedsbeiträge. Im gleichen Sinn betrachten wir auch den verpflichtenden Kirchenbeitrag (in Deutschland: Kirchensteuer) kritisch. Wir wünschen uns, dass es künftig freiwillige Beiträge gibt, die direkt und transparent den jeweiligen Pfarren und deren sozialen Einrichtungen zugutekommen. Kirche lebt nicht von Pflichtabgaben, sondern von freier, überzeugter Unterstützung.